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Bozen. Die Energiequelle

 

Neben den Nationalstaaten, spielen insbesondere lokale Strukturen, wie Regionen, Provinzen und Gemeinden eine zentrale Rolle bei der Reduktion der CO2 Emissionen. Energierelevante Entscheidungen wie die Infrastruktur der lokalen Mobilität, der Energie-Standard von Gebäuden, die Wahl der Rohstoffe zur Wärme-Versorgung der Gebäude sowie die Realisierung von dezentralen Kraftwerken auf Basis von erneuerbaren Energien hängt direkt von lokalen Entscheidungsträgern ab.
Die Gemeinde Bozen hat diese Notwendigkeit frühzeitig erkannt und entsprechend spezifische Schwerpunkte in den Bereichen Mobilität, Gebäude und Infrastrukturen gelegt. Im Herbst 2008 fanden mehrere Treffen zwischen Vertretern der EURAC und der Gemeinde Bozen statt, um über ein Gesamtkonzept in Bezug auf die CO2 Emissionen der Stadt Bozen zu diskutieren und Möglichkeiten zu einer drastischen Reduktion der selben zu evaluieren.
Es wurden insbesondere folgende Fragestellungen auf geworfen:
o Wie hoch sind die gesamten CO2 -Emissionen, die auf Aktivitäten der Bürger der Stadt zurück zu führen sind und welche sind die Haupt- Emissionsquellen?
o Durch welche Maßnahmen können diese Emissionen reduziert werden und welches sind die wesentlichen Handlungsbereiche?
o Ist es mittelfristig möglich, die vom Intergovernmental Panel for Climate Change (IPCC) empfohlen Grenzen der CO2-Emissionen, in Bozen zu erreichen?
Um Antworten auf diese Fragen zu finden, wurde eine ausführliche Studie im Jahr 2009 durchgeführt.


Zielsetzung:

Ausarbeitung eines Langzeitszenarios (2010-2030) zur Emissionsreduzierung. Die im Bericht präsentierten Maßnahmen stellen "vernünftig durchführbare" Handlungen dar, die das Ziel verfolgen, die Emissionen wesentlich zu verringern.


Durchführung:

Bozen ist einerseits eine Energiequelle wegen seiner natürlichen Ressourcen wie Sonne oder Flüsse und hat andererseits ein enormes Energieeinsparpotenzial. Der Plan berücksichtigt drei Aspekte: Durch die energetische Sanierung bestehender Gebäude will die Stadt jährlich 42 Millionen Euro an Energiekosten einsparen. Im Verkehrssektor setzt die Stadt auf öffentliche Verkehrsmittel und auf die Mobilität zu Fuss und mit dem Fahrrad. Im Bereich der erneuerbaren Energien enthält der Plan ehrgeizige Ziele: Auf Gebäudedächern sollen Photovoltaik- und Solar­anlagen installiert werden und an einem der drei Flüsse der Stadt werden drei Laufwasserkraftwerke gebaut.

 

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